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Bericht vom Alpen-Guide.de

Canyoning in Kärnten – Nervenkitzel garantiert!

a1Durch einen reißenden Fluss schwimmen, über Felsen klettern und Wasserfälle überqueren: Das sind die Herausforderungen, die es beim Canyoning zu bewältigen gilt. Spannung und Abenteuer stehen ganz oben bei der Durchquerung der Gößgrabenschlucht im Maltatal. Vom professionellen Schluchtenführer von Alpinsport Koller wird man durch eine ganz besonders aufregende Wasserwelt geführt. a2

Rorbert, Yvonne und ich trafen unseren Canyoning-Guide Christoph nahe der Schlucht, die es zu durchqueren galt. Wir bekamen Neoprenanzüge, Klettergurte, Handschuhe und Helme – kurzum alles, was zu einer kompletten Canyoning-Ausrüstung dazu gehört. Das einzige, was wir selbst mitbringen sollten, war die Badebekleidung, die wir unter dem Neoprenanzug zogen und Sportschuhe, die nass werden können. Nicht nur am Tag zuvor beim Klettern, sondern auch beim Canyoning trugen wir einen Klettergurt, an dem Christoph uns an rutschigen oder besonders steilen Schluchten sichern konnte.

Christoph erklärte uns, wie wir uns während der Tour verständigen sollten. Da der Fluss durch einige Wasserfälle an manchen Stellen recht laut ist, und man nicht immer zwingend nebeneinander steht, vereinbarten wir eine Zeichensprache für Sätze wie beispielsweise „Alles okay“ oder „Achtung, es ist rutschig“. Und dann ging es ab ins Wasser.

a5Die Gößgrabenschlucht ist vom ersten Moment an wunderschön und wir schossen direkt ein paar atemberaubende Bilder. Und nun ging es los: Über rutschige Felsvorsprünge rutschen wir sitzend in die Tiefe. An Felsvorsprüngen sprangen wir zum nächsten Tümpel ins kristallklare Wasser oder kletterten entlang einer Sicherungsleine von einem Ufer zum nächsten. Wir durchquerten den Fluss über große Steinwege im Wasser und rutschten über moosige Steilhänge. Der Herzschlag blieb permanent auf 180 und die Spannung, was uns wohl hinter der nächsten Ecke erwarten würde, stieg ins Unermessliche.

An manchen Flussengen konnten wir uns Abseilen, an anderen musste man aus vier bis zehn Metern Höhe ins Flusswasser springen. Dies isa4t vor allem etwas für Sportfans mit der Sucht nach Nervenkitzel, Action und Spannung. Den Fluss entlang erstreckten sich immer neue Abhänge, Wasserfälle oder Felssteige, die wir in irgendeiner Art und Weise überqueren mussten. Und es machte uns großen Spaß! Nach jedem Sprung blieben die Mundwinkel für ein paar Minuten ganz oben und wollten sich gar nicht mehr entspannen.

Nach einer Weile blickten wir durch die Schlucht hinüber zum Nachbarberg und erblickten den imposanten Fallbach Wasserfall, an dem wir am Tag zuvor den Klettersteig hinauf geklettert waren. Wir stiegen das letzte Stück der Gößgrabenschlucht entlang unseres Kletterseils hinab. Zum Abschluss konnten wir aus zehn Metern Höhe in den kleinen Auffang-See springen, in den der Wasserfall der Gößgrabenschlucht mündet. Wer nicht aus zehn Metern springen möchte, hat jederzeit die Möglichkeit, sich über das Kletterseil abseilen zulassen. Nach einer letzten Schwimmrunde genossen wir das schöne Wetter am Fuße des Wasserfalls.

Bei Alpinsport Koller kann man zwischea3n einer Relax-Canyoning Variante und einer Activ-Canyoning Variante entscheiden. Sie unterscheiden sich in der Dauer der Tour und der Höhe der Sprünge. Für Familien mit Kindern ist die Relax-Variante zu empfehlen.a6

Unser Tipp: Wer die Möglichkeit hat, sich eine wasserdichte Kamera mit zunehmen, sollte dies tun. Die Fotos sind einzigartig und man hat zwischendurch genug Zeit, ein paar Fotos als Erinnerung zu schießen.

Einen tollen Tag in der Schlucht wünschen,
Norbert, Yvonne und Caro

 

Bericht vom Alpen-Guide.de

Atemberaubender Klettersteig am Fallbach im Maltatal

a7Der Fallbach Wasserfall im Maltatal in Kärnten ist eine perfekte Möglichkeit für alle Kletterfreunde und die, die es noch werden wollen, einen unvergesslichen Tag in der Natur mit viel Sport und Nervenkitzel zu erleben. Direkt neben dem 200 Meter hohen Wasserfall, der sich aus den wunderschönen Bergen Kärntens ergießt, befindet sich der Klettersteig.Norbert, Yvonne und ich trafen uns mit unserem Kletter-Guide von Alpinsport Koller, Michael, direkt am Fallbacher Wasserfall in der Nähe des Ortes Malta. Wir stiegen in die Klettergurte und machten uns direkt auf den Weg zum Aufstieg. Michael ist ein super Guide, der uns mit sehr viel Feingefühl, Humor und Professionalität die Grundlagen erklärte und uns die ganze Tour über wertvolle Tipps und Tricks über das Klettern vermittelte.

Wer sich unter einem Klettersteig vorstellt, man geht auf ein paar steinernen Stufen einen holprigen Weg den Berg hinauf und entspannt wieder a11hinab, der irrt sich gewaltig. Körperliche Fitness ist gefragt! Man klettert mit Arm- und Beinkraft am Stein hinauf. An schwierigen Punkten sind Steighilfen oder Griffe an der Wand befestigt. Ansonsten ist man auf die eigene Geschicklichkeit, Koordination und Kraft angewiesen. Wir kletterten also 3-fach gesichert an der Felsenwand direkt neben dem Wasserfall in die Höhe. Stück für Stück, mit vielen Pausen, ohne Stress. Den gesamten Weg hinauf ist ein Stahlseil gespannt, an dem man über den Klettergurt doppelt eingehakt ist. Zusätzlich hat uns der Michael über ein weiteres Seil an seinem Klettergurt gesichert – denn 3-fach hält besser.

Je höher man steigt, desto atemberaubender wird die Aussicht ins Tal und man entdeckt bei sonntigem Wetter sogar einen Regenbogen im Wasserfall. Auf der Hälfte des Weges erreicht man eine Aussichtsplattform, die zu einer Foto- und Picknickpause einlädt. Hier konnten wir uns entscheiden ob wir noch genug Kraft haben, um bis ganz nach oben zu steigen oder von dort aus die Aussicht zu genießen und gemütlich abzusteigen. Yvonne entschied sich dafür, die Sonne auf der Plattform zu genießen und Norbert und mir beim weiteren Aufstieg zu zusehen.

Der bisherige Aufstieg war a8großartig. Es machte uns riesigen Spaß und die Herausforderung bei sonnigem Spätsommer-Wetter ohne Klettergriffe eine Felswand zu erklimmen war für diesen Tag perfekt. In den Felsen gab es immer kleine Einrisse oder Vorsprünge, an denen man den Fuß einstellen konnte oder sich mit den Armen hochziehen konnte. Dieser Klettersteig ist das Richtige für jeden Outdoor-Sportler, ob mit oder ohne Klettererfahrung. Auch wir sind vorher noch nie an einer Felsenwand geklettert. Der weitere Aufstieg von der Plattform aus bis nach oben sollte allerdings sehr viel schwieriger werden als bisher. Im oberen Teil des Felsens ist der Aufstieg teilweise Senkrecht und es gibt kaum Möglichkeiten sich mit den Füßen in den Stein zu stemmen. Trotzdem entschieden wir uns den oberen, schwierigen Aufstieg zu wagen!

Michael war super! Er half uns bei allen schwierigen Aufstiegsstellen, bei Felsvorsprüngen und rutschigen Steilhängen. Er gab uns trotz des a9schwierigen Aufstieges jederzeit das Gefühl, dass wir das gemeinsam schaffen und wir hatten trotz der körperlichen Anstrengung eine Menge Spaß. Der Adrenalinspiegel ist die ganze Zeit am Limit und die tolle Aussicht auf den wunderschönen Fallbach Wasserfall und der Blick ins Tal gaben uns immer wieder neue Energie. Es war ein tolles Gefühl seine Muskeln zu spüren und an seine Grenzen zu kommen.

Oben angekommen war der Blick auf den Wasserfall und ins Tal eine großartige Belohnung. Wir baten Michael uns ein Schluck des kristallklaren Wassers abzufüllen – und es schmeckt super lecker. Nach ein paar leckeren Müsliriegeln von Michael stiegen wir den Berg über einen Wanderweg wieder hinab ins Tal.

Am Fuße des Wasserfalls befindet sich der Erlebnis Spielpark. Er ist ein absolutes „must do“ für jedes Kind. Neben unzähligen Wasserspielen, einer Seilbahn, einem Indianer Tipi und vielen anderen spannenden Spielmöglichkeiten gibt es auch ein kleines Floß auf einem kleinen See, auf dem sich die Kinder von einem Ufer zum anderen ziehen können. Um strahlende Kinderaugen zu sehen, ist der Erlebnis Spielpark ein toller Tagesausflug, während Mama und Papa die Aussicht auf den Fallbach Wasserfall genießen. Der Fallbach Wasserfall Klettersteig ist ein einzigartig tolles Erlebnis und ein Muss für jeden Aktiv-Urlauber in Kärnten.  a10

Unser Tipp: Sportliche Naturfreunde sollten auf jeden Fall bis zur Plattform klettern und auch den Aufstieg bis nach ganz oben wagen. Man sollte schwindelfrei sein, feste Schuhe tragen und ein bisschen Mut mitbringen. Wir empfehlen unbedingt ganz oben einen Schluck vom Bergwasser zu probieren.

Viel Spaß beim Klettern,
Norbert, Yvonne und Caro